[Verse 1 â Die innere Suche beginnt]
Zweifel flĂŒstert: âWas, wennâs nicht stimmt?
âIch fĂŒhl das Ziehen â doch bleib ich blind?
Hab von der Kirche viel gehört
âdoch oft nur Angst, die sich empört.
Sie sprachen laut â doch liebten kaum,
verbannten Fragen aus dem Raum.
Was mich berĂŒhrt, war nie ihr Ton
ânur Pflicht und Druck, kein Vater, kein Sohn.
Kein Mensch hat je mein Herz gekĂŒsst,
mir echt gezeigt, wie du wohl bist.
Doch tief in mir steht etwas still
âund fragt: âOb du mich lieben willâst?â
[Verse 2 â Die Stimme der Welt]
Sie sagen: Alles ist nur Zufall,
Entstehung durch den groĂen Knall.
Der Mensch â ein Tier mit bisschen Hirn,
die Liebe â bloĂ ein Hormon-Problem.
Ich hör die Stimmen, Tag fĂŒr Tag
âdoch keine sagt mir, wer mich mag.
Ich frag nicht nach GefĂŒhl allein
âich will nur wissen: Kann das echt sein?
[Verse 3 â Konfrontation mit Jesus]
Ich hab dich nie im Tempel gesehn,
doch oft im Leid bei Menschen stehn.
Du warst nicht laut, du warst nicht stolz
âdu sprachst durch Wunden, Blut und Holz.
Ich sah kein Blitz, kein Himmelstor
âdoch jedes Mal kamst du empor.
Wenn ich ganz unten war und schwieg
âbist du der Einzige, der blieb.
[Verse 4 â Wahrheit gegen GefĂŒhl]
GefĂŒhle schwanken â Wahrheit steht.
Was du gesagt hast, bleibt â und lebt.
Nicht was ich seh, bestimmt mein Licht
âsondern das was deine Wahrheit spricht.
Ich dachte: Glaube muss man fĂŒhlân
âdocht plötzlich merk ich:
Er kann auch still blĂŒhân.
Inmitten Zweifel, laut und schwer
âwĂ€chst leise Wahrheit â mehr und mehr.
[Verse 5 â Entscheidung reift]
Ich hab gewartet, nie gedrÀngt
âdoch du hast nie den Blick gesenkt.
Du hast gefragt â nicht mir befohlen,
mein Stolz berĂŒhrt, mein Herz gestohlen.
Jetzt steh ich da â noch nicht perfekt,
doch ehrlicher als je entdeckt.
Ich sag nicht viel â doch eins ist klar:
Ich will jetzt wissen, was wirklich war.
[Verse 6 â Offenbarung der Wahrheit]
Du kamst als Wahrheit â nicht als Traum,
nicht fromm verpackt in Kirchenraum.
Du warst der Mensch, der mich versteht
âdas Wort, das lebt, das nie vergeht.
Nicht Fiktion â du bist konkret.
Nicht System â du bist GesprĂ€ch.
Nicht Argument â du bist mein Grund.
Nicht Theorie â du heilst mein Herz.
[Verse 7 â Klarheit & Ruf]
Jetzt weiĂ ich: Zweifel war mein Weg â
zur Tiefe, die im Innern trÀgt.
Jetzt sag ich still: Ich will dich sehn
âich will den Weg der Wahrheit gehn.
Nicht Tradition, nicht fremde Pflicht
âich will dein Herz, dein wahres ICH.
Wenn du der Weg bist â zeig es mir:
Ich öffne mich â komm nah zu mir.
