Die Geschichte hinter dem Lied "Zeit fĂŒr Vergebung"
Es begann mit einer einfachen Frage: Warum lĂ€sst Gott uns fallen? Warum erfahren selbst die, die ihn lieben, Verletzung, Versagen oder Schuld? Warum schĂ€mt man sich fĂŒr Dinge, die man nie gewollt hat?
Die Antwort kam nicht als Theorie. Sie kam als Herzschlag: Weil wir Zeit brauchen.
Gott wusste, dass wir stolpern werden. Er wusste, dass wir uns verlieren, uns verstecken, manchmal lĂŒgen oder weglaufen. Doch statt uns in der Ewigkeit zu lassen, wo ein einziger Fehler nie vergeht â schuf er die Zeit.
Die Zeit ist nicht unser Feind. Sie ist der geschaffene Raum, in dem wir umkehren können. Sie ist Gnade auf Stundenbasis. Ein geöffneter Raum fĂŒr Erkenntnis, fĂŒr TrĂ€nen, fĂŒr Reue, fĂŒr Vergebung.
Und genau das erzÀhlt das Lied.
In "Zeit fĂŒr Vergebung" geht es um einen Menschen, der erkannt hat: Ich bin nicht verloren, weil ich gefallen bin. Ich bin gerettet, weil ich aufgestanden bin â durch ihn.
Es beginnt in Dunkelheit. Vielleicht Schuld. Vielleicht Selbstanklage. Vielleicht Wunden, die andere oder man selbst geschlagen hat. Doch dann kommt das Licht:
"Die Zeit vergeht, doch nicht ihr Sinn: Sie heilt, weil ich gefallen bin."
Der Song erzĂ€hlt von der Entscheidung, nicht in der Vergangenheit zu bleiben. Nicht im Schmerz, nicht in der Scham. Sondern aufzustehen â im Wissen: Vergebung war da, bevor du fielst.
Gott hat das Kreuz nicht gebaut, als du versagt hast. Er hat es gebaut, weil er dich kennt. Und weil er wollte, dass du frei wirst.
"Zeit fĂŒr Vergebung" ist ein Lied ĂŒber diesen Raum zwischen dem Fall und der Umkehr.
Ein Lied fĂŒr jeden, der sagt: Ich möchte neu beginnen. Nicht, weil ich es verdiene. Sondern weil er es möchte.
Und wĂ€hrend die letzte Zeile klingt, spĂŒrt man:
Es ist nicht zu spÀt.
Es ist Zeit fĂŒr Vergebung.
