Song-Story zu „Wo warst du, Gott? – Schmerz & Gottes Schweigen“

📖 Inhaltlicher Hintergrund:

Dieses Lied stellt eine der tiefsten und ehrlichsten Fragen, die ein Mensch stellen kann:
„Gott, wo warst du, als ich gelitten habe?“

Es ist die Frage missbrauchter Kinder, verlassener Ehepartner, traumatisierter Seelen –
eine Frage, die oft im inneren Verborgenen bleibt, weil man Angst hat, sie auszusprechen.

Doch die Bibel kennt diesen Schrei. Hiob schrie ihn. David ebenso. Und selbst Jesus rief am Kreuz:
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Matthäus 27,46)

Der Schmerz des Schweigens ist real.
Aber das Lied zeigt auf, was der Neue Bund offenbart:
Gott war nicht der, der nahm. Sondern der, der bei dir stand – auch im Schweigen.

📌 Zentrale Botschaft:

💔 Schmerz ist nicht das Zeichen für Gottes Abwesenheit,
sondern oft das Echo unserer verschlossenen Herzen.

🙏 Gott hat nicht genommen – sondern gehalten.
Luzifer zerstört. Gott heilt.

📜 Biblische Grundlage:

Psalm vierunddreißig, Vers neunzehn
  „Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind,
  und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.“

Hiob 1,21 – richtig gelesen im Neuen Bund:
„Der HERR hat gegeben; Luzifer hat genommen.“
(Die ursprüngliche Sichtweise reflektiert Hiobs begrenztes Verständnis – Jesus klärt später auf:
„Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu verderben…“ – Johannes 10,10)

Johannes 11,35
„Jesus weinte.“ – Er sieht dein Leid. Er fühlt es. Und er bleibt.

🕊 Geistliche Deutung im Neuen Bund:

Gott zwingt sich niemandem auf.
Doch sein Mitgefühl ist tiefer als jedes menschliche Wort.

Er war bei dir, als keiner dich sah.
Er hat nicht geschwiegen – du hast ihn nur nicht gehört,
weil der Schmerz zu laut war.

Dieses Lied will keine Fragen ausreden –
es will Heilung bringen.
Indem es zeigt:
Gott war da. Gott ist da.
Und er bleibt.