🛡️ Die Geschichte hinter „Wer Gott vertraut, wird sicher stehn“

Ein neues Lied auf einem alten Fundament

Manchmal reicht ein einziger Liedvers,
der in einer Mutter lebt –
um ein neues Lied entstehen zu lassen.

So war es bei „Wer Gott vertraut, wird sicher stehn“.
In einem Gespräch mit meiner Mutter sprach sie einen Vers aus einem alten Kirchenlied –
einen Satz, der sie ihr Leben lang begleitet und ermutigt hatte.

Ich weiĂź den genauen Wortlaut heute gar nicht mehr.
Denn noch bevor ich ihn aufschreiben konnte,
war in meinem Herzen schon ein neues Lied geboren.

Ein Lied, das diesen alten Mut in unsere Zeit ĂĽbersetzt.
Ein Lied, das spricht wie ein Psalm.
Und klingt wie ein Zuspruch mitten im Sturm.

Was mich am meisten bewegt:

Menschen, die dieses Lied hören, sagen:
„Genau so habe ich mich gefühlt – sogar ohne Gott zu kennen.“

Denn dieser Text spricht nicht nur zu Gläubigen,
sondern zu jedem Herzen, das tragen muss.
Zu jedem, der das GefĂĽhl kennt, dass Sorgen erdrĂĽcken,
und dass Hoffnung sich rar macht.

Aber das Lied antwortet mit einem festen JA:

Gott sieht dich.
Gott trägt dich.
Gott verlässt dich nicht.

đź’¬ Warum dieses Lied?

Weil wir neu lernen mĂĽssen, dass Vertrauen auf Gott kein RĂĽckzug,
sondern ein fester Standpunkt ist.

„Wer Gott vertraut, wird sicher stehn.“

Nicht weil er selbst stark ist –
sondern weil der Fels unter ihm nicht wankt.

Und genau deshalb endet das Lied mit einem Psalm,
der oft gesprochen – aber selten verinnerlicht wird:

„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen […]
Der Herr behütet deinen Ausgang und Eingang –
von nun an bis in Ewigkeit.“
(Psalm 121)