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Vergeben für mich - durch ihn
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[Strophe 1 – Das Festhalten tut weh]

Ich trag dich mit – seit Jahren schon
Wie ein Schatten, schwer wie Stein
Nicht mehr nah – und doch so tief
In meinen Wunden drin zu sein
Ich hab gedacht, ich sei darüber
Doch du lebst in meinem Zorn
Wie kann ich frei sein, wenn ich bleibe
Am alten Unrecht fest gefrorn ?

[Strophe 2 – Der innere Kampf]

Ich such nach Frieden, such nach Luft
Doch alles zieht mich wieder hin
Zu diesen Szenen, alten Sätzen
Zu dem, was längst vergangen schien
Und ich hab dir nie verziehen
Weil ich dachte, du musst es seh’n
Doch während du längst weitergehst
Bleib ich im Groll stehn

[Strophe 3 – Erkenntnis]

Ich hielt an Wut wie an Gerechtigkeit
Doch sie fraß mein Herz von innen
Ich dachte, du hältst mich gefangen
Doch ich war’s, der nicht vergaß zu lieben
Ich hab gehofft, du spürst die Schuld
Doch nur ich blieb dabei wund
Ich wollt, dass du verlierst –
Doch meine Seele blieb gebund

[Strophe 4 – Die Entscheidung]

Vergeben heißt nicht: Du hattest recht
Es heißt: Ich wähle meinen Weg
Ich sage es – für meine Freiheit
Auch wenn dein Blick mich nie versteht
Ich tu es nicht für deinen Frieden
Nicht weil man’s von mir so verlangt
Ich tu es, weil ich nicht mehr will,
Dass Schmerz mein Leben lenkt

[Refrain – Laut ausgesprochene Heilung]

Ich vergebe – für MICH!
Nicht für dich – du weißt es nicht
Ich lass los – und atme Licht
Ich geh weiter, auch wenn du’s nicht siehst
Ich vergebe – für MICH!
Weil mein Herz sonst leise bricht
Ich schrei’s raus, damit es heilt
Denn vergeben macht mich wieder ganz

[Bridge – Übergang zur Wahrheit]

Und nein, ich muss nicht vergessen
Denn es war wirklich, es war schwer
Doch ich muss nicht länger hassen
Ich leg mein Herz nicht länger quer
Ich trag es dorthin, wo es heil wird
Dorthin, wo Gnade alles sieht
Ich trag es an das Kreuz –
Weil dort das letzte Wort geschieht

[Strophe 5 – Die Übergabe an Christus]

Denn einer kennt mein tiefstes Leiden
Und trägt, was ich nie tragen kann
Er weiß, wie es ist, verletzt zu werden
Und doch zu lieben – ganz und dann
Leg ich den Schmerz in seine Hände
Dort, wo Vergebung wirklich heilt
Wo ich nicht mehr selber Richter bin –
Weil ER mich in die Freiheit führt

[Finaler Refrain – Durchbruch in Christus]

Ich vergebe – durch IHN!
Weil seine Liebe stärker ist
Ich lass los – weil er mich hält
Und weil er meine Tränen kennt
Ich vergebe – durch IHN!
Und finde Frieden, den ich nie gekannt
Ich schrei es raus – mit letzter Kraft:
Vergeben macht mich neu – durch seine Hand

[Outro – Still und wahr]

Ich halt mich nicht mehr an dir fest
Ich wähle Jesus – und den Rest
Leg ich in Seine Wege, mild...
Ich geh jetzt meinen – frei und still.

27. Mai 2025 um 17:54