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Und doch kehrt alles Heim
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[Strophe 1 – Frühling | ruhig, akustisch, warm]

Aus kalter Erde hebt sich Grün,
ein leiser Anfang will sich blüh’n.
Noch ahnt die Knospe nichts vom Baum –
und doch beginnt ein tiefer Traum.

[Strophe 2 – Sommer | offen, lichtvoll, mit Streicher]

In voller Weite steht das Feld,
der Himmel spiegelt seine Welt.
Die Tage tragen mildes Licht,
und Gottes Nähe weicht uns nicht.

[Strophe 3 – Herbst | herbstlich getragen, tief]

Die Farben leuchten – mild und klar,
ein tiefer Friede wird nun wahr.
Was einst sich eilig überhob,
legt still zurück, was Gott erhob.

[Strophe 4 – Winter | zart, leise, klaviergetragen]

Kein Blatt mehr spricht – und doch: es ruht
ein stilles Wort in kalter Glut.
Die Zeit verhüllt, was bald erwacht –
verborgen keimt die neue Macht.

[Bridge – Hoffnung & Kreislauf]

Wer Augen hat, erkennt den Sinn:
Es geht nicht fort – es kehrt nur hin.
In allem wirkt ein leiser Plan –
ein Herz, das nie ganz enden kann.

[Finalchor – episch, weit]

Und doch kehrt alles heim,
nichts geht verloren, nichts bleibt klein.
In jedem Kreis liegt Gottes Licht,
das selbst im Dunkeln zu uns spricht.

Ooooohhh…

Die Zeit, die Du gemacht hast,
trägt uns heim.

7. Mai 2025 um 15:22