🌱 Die Geschichte hinter „Senfkorn aus Licht“
Ein Lied, das nicht von Glaube spricht – sondern ihn neu entdeckt
Ich habe mich oft gefragt, was Glaube eigentlich ist.
Ist es Kraft? Ist es Mut? Oder einfach nur Hoffnung?
Immer wieder stieß ich auf das Senfkorn –
diese kleine, unscheinbare Metapher aus Matthäus 17,20.
Und immer wieder kam ich an denselben Punkt:
Glaube scheint etwas von mir zu verlangen, das ich nicht halten kann.
Aber beim Schreiben dieses Liedes –
genauer gesagt, beim inneren Zuhören, während es entstand –
kam eine Erkenntnis, die alles verändert hat:
Glaube ist kein Halten. Glaube ist Loslassen.
Kein „Ich krieg das hin“, sondern:
„Ich kann nicht – aber du kannst.“
Ich sah plötzlich:
Glaube bedeutet nicht, das Gute festzuhalten –
sondern es sogar loszulassen, wenn Gott ruft.
Denn Gott ist nicht gut – er ist Liebe.
Und Liebe ist mehr als gut.
Liebe ist das Beste.
Also bedeutet Glauben:
Sich selbst aufgeben.
Kontrolle aufgeben.
Und trotzdem sagen:
„Ich vertraue dir – du gibst das Beste.“
„Senfkorn aus Licht“ wurde zu einem Lied,
das meinen eigenen Glauben umgebaut hat.
Von innen. Still. Tief.
Während ich es schrieb, versetzte Gott einen Berg –
nicht in der Welt, sondern in mir.
Und genau deshalb endet das Lied nicht laut,
sondern ehrlich:
„Ich ließ es los – und du hast gewirkt.“
đź’¬ Warum dieses Lied?
Weil viele denken, Glaube sei eine Leistung.
Aber Gott zeigt:
Glaube ist Vertrauen.
Und Vertrauen beginnt im Verborgenen.
So klein wie ein Senfkorn –
aber voll göttlichem Licht.