âWenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn,
so könnt ihr zu diesem Berg sagen:
âșHebe dich von hier dorthin!âč â und er wird sich heben.
Und nichts wird euch unmöglich sein.â
â MatthĂ€us 17,20
Ich trage den Samen â
doch nur du schenkst Leben.
Ein Senfkorn aus Licht â gelegt in mein Herz,
so still, so verborgen â doch leise bereit.
Ich halt es in HĂ€nden, doch es will bestehân â
erst wenn ich es pflanze, wird Leben geschehân.
Denn glauben heiĂt: loslassen, nicht kontrollierân.
Dem Schöpfer vertrauen, sich selber verlierân.
Ich leg es in Erde, wo ich nichts mehr seh â
und du lĂ€sst es wachsen â aus Liebe zu mir.
Senfkorn aus Licht â
ich geb dir die Zeit.
Senfkorn aus Licht â
du wurzelst so weit.
Ich lasse dich los â
doch du wirst nicht klein:
Du wirst, was nur Gott
aus Gnade kann sein.
Ich dachte, mein Denken wĂ€r stĂ€rker als Licht â
doch du hast gewirkt, wo mein Plan zerbricht.
Du brauchst kein Verstehen â du brauchst nur mein Ja.
Du rufst aus dem Kleinen: âIch bin schon da.â
Der Baum steht jetzt da, wo der Zweifel einst war â
nicht weil ich es wollte, doch weil du schon sahst.
Du hast den Berg bewegt â nicht ich, nicht mein Ziel.
Du hastâs vollbracht â leise, aber mit Stil.
Ich habâs dir gegeben â nicht aus Angst, sondern frei.
Nicht weil ich verstand â doch weil du verzeihst.
Du bist der GĂ€rtner,
ich nur das Feld â
du bist das Leben â
ich deine Welt.
Senfkorn aus Licht â
du wurdest zum Baum.
Nicht durch mein Wollen â
durch Liebe und Raum.
Der Berg ist gewichen â
die Wurzel hat Kraft.
Denn wo ich geglaubt hab â
hast du neu geschafft.
Ich lieĂ es los â
und du hast gewirkt.
Senfkorn aus Licht â
du warst Gottes Kraft.
