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ChatGPT Image 2. Mai 2025, 00_31_25
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„Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn,
so könnt ihr zu diesem Berg sagen:
â€șHebe dich von hier dorthin!â€č – und er wird sich heben.
Und nichts wird euch unmöglich sein.“
– MatthĂ€us 17,20

Ich trage den Samen –
doch nur du schenkst Leben.

Ein Senfkorn aus Licht – gelegt in mein Herz,
so still, so verborgen – doch leise bereit.
Ich halt es in HĂ€nden, doch es will besteh’n –
erst wenn ich es pflanze, wird Leben gescheh’n.

Denn glauben heißt: loslassen, nicht kontrollier’n.
Dem Schöpfer vertrauen, sich selber verlier’n.
Ich leg es in Erde, wo ich nichts mehr seh –
und du lĂ€sst es wachsen – aus Liebe zu mir.

Senfkorn aus Licht –
ich geb dir die Zeit.
Senfkorn aus Licht –
du wurzelst so weit.
Ich lasse dich los –
doch du wirst nicht klein:
Du wirst, was nur Gott
aus Gnade kann sein.

Ich dachte, mein Denken wĂ€r stĂ€rker als Licht –
doch du hast gewirkt, wo mein Plan zerbricht.
Du brauchst kein Verstehen – du brauchst nur mein Ja.
Du rufst aus dem Kleinen: „Ich bin schon da.“

Der Baum steht jetzt da, wo der Zweifel einst war –
nicht weil ich es wollte, doch weil du schon sahst.
Du hast den Berg bewegt – nicht ich, nicht mein Ziel.
Du hast’s vollbracht – leise, aber mit Stil.

Ich hab’s dir gegeben – nicht aus Angst, sondern frei.
Nicht weil ich verstand – doch weil du verzeihst.
Du bist der GĂ€rtner,
ich nur das Feld –
du bist das Leben –
ich deine Welt.

Senfkorn aus Licht –
du wurdest zum Baum.
Nicht durch mein Wollen –
durch Liebe und Raum.
Der Berg ist gewichen –
die Wurzel hat Kraft.
Denn wo ich geglaubt hab –
hast du neu geschafft.
Ich ließ es los –
und du hast gewirkt.

Senfkorn aus Licht –

du warst Gottes Kraft.