Story zum Lied – Schützenswert: The Beginning
Manchmal kämpfen wir wie Helden.
Mit aller Kraft stemmen wir uns gegen Zweifel, Ablehnung, Angst und das Gefühl, nicht genug zu sein.
Und doch – obwohl wir siegen wollen – verlieren wir oft.
Nicht, weil wir schwach wären.
Sondern weil wir gegen Schatten kämpfen,
die aus einer Quelle steigen,
die wir selbst einst gegraben haben.
Das Lied „Schützenswert – The Beginning“ erzählt davon.
Von der leisen, fast unsichtbaren Art,
wie wir als Kinder mit Bildern gefüttert wurden,
mit Geschichten, Rollen, Idealen, die nicht unsere waren.
Von Märchen, Comics, Stimmen und Vergleichen,
die sagten: So solltest du sein.
Und die zugleich sagten: So, wie du bist, reicht nicht.
Wir lernten zu gefallen, zu funktionieren, zu träumen von etwas Fremdem – und verloren das Wertvollste:
uns selbst.
Und so begannen wir zu kämpfen.
Gegen das Gefühl, nicht dazuzugehören.
Gegen das Echo der Vergangenheit.
Gegen Bilder, die nie Wahrheit waren.
Doch der Wendepunkt beginnt nicht mit dem nächsten Sieg – sondern mit der Erkenntnis:
Ich muss nicht kämpfen.
Ich muss nur die Quelle erkennen, aus der all das kam.
Und sie trockenlegen.
Wenn wir die Verantwortung übernehmen,
für das, was wir geglaubt haben,
für das, was wir angenommen, genährt und verteidigt haben –
dann endet der Kampf.
Dann heilt das Herz.
Dann erkennen wir:
Ich war von Anfang an schützenswert.
Nicht, weil ich perfekt bin,
sondern weil ich echt bin.
„Beseitige die Quelle – und die Ursache wird aufhören.“
Im Lied „Schützenswert“ (Teil II) beginnt der erwachsene Weg:
Dort wird der Baum der Angst gefällt – nicht aus Hass, sondern aus Klarheit.
Denn Angst war nie Heimat, nur ein Schatten.
Und an seiner Stelle darf endlich wieder wachsen, was schon immer gepflanzt war:
Der Baum der Liebe.
Tief verwurzelt, voller Wahrheit – bereit, Frucht zu tragen, für dich und andere.