🕊️ Story zum Lied: Mein Vater, mein Trauma – Die Wunde in der Herkunft
Thema: Vaterwunden, Identität, Erlösung durch den wahren Vater
Kernvers: „Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der HERR nimmt mich auf.“ (Psalm 27,10)
🔎 Worum geht es wirklich?
Dieses Lied geht dorthin, wo Worte oft fehlen – an den Ursprung unserer innersten Verletzungen: unsere Kindheit.
Es berührt die Erfahrung vieler Menschen, die in ihrem irdischen Vater nicht Schutz, sondern Schmerz gefunden haben. Die Prägung eines Vaters ist tief. Sie formt unser Selbstbild, unser Urvertrauen – und oft auch unser Gottesbild.
Doch genau an diesem Punkt setzt das Lied etwas Radikales in Gang: Es stellt die Realität des Neuen Bundes gegen die alte Prägung.
đź’” Der Schmerz der Vaterwunde
Viele tragen sie. Manche bewusst, andere nur als stilles Echo:
– der distanzierte Vater,
– der überforderte Vater,
– der nie dagewesene Vater,
– der übergriffige, kalte oder verletzende Vater.
Diese Wunden sind keine bloßen Gefühle – sie prägen Lebensentscheidungen, Beziehungen, Vertrauen. Und sie wiederholen sich oft über Generationen.
Doch: Der Neue Bund in Christus durchbricht diese Kette.
✨ Was der Neue Bund verändert
In Epheser 1,4 heißt es: „Wie er uns erwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt …“
Das bedeutet: Unsere wahre Herkunft ist nicht unser biologischer Ursprung, sondern Gott selbst.
Wir sind nicht Produkte von Fehlern oder Schicksal, sondern gewollt, getragen und berufen – lange bevor unsere Eltern existierten.
Jesaja 63,16 sagt es klar:
„Du, HERR, bist unser Vater! Unser Erlöser von alters her ist dein Name.“
Wenn das wahr ist, dann darf ich mein „irdisches Trauma“ in ein „himmlisches Vertrauen“ tauschen.
Nicht durch Verdrängen. Sondern durch Wahrheit.
Der himmlische Vater ist kein Abbild unserer Väter – er ist das Original.
Er ist treu, gerecht, voller Gnade, heilend, immer präsent – und unfehlbar in Liebe.
🛠️ Was das Lied tut
Dieses Lied ist kein sentimentales ZurĂĽckschauen.
Es ist ein mutiges Loslassen – und ein klares Bekennen:
„Ich ehre die Wahrheit. Ich bin nicht das Produkt eines fehlerhaften Vaters. Ich bin das Kind des lebendigen Gottes.“
Gott ersetzt nicht nur das, was irdisch zerbrach.
Er definiert neu, was Herkunft ist.
Er erlöst, was zu tief saß.
Und er ruft uns in eine Identität, die nicht mehr wankt, wenn andere versagen.
đź’¬ Was dieses Lied sagen will:
„Dein Vater hat dich vielleicht verletzt. Aber Gott war nie abwesend.
Er war da – und hat alles gesehen.
Jetzt lädt er dich ein, ihn Vater zu nennen – nicht nur im Kopf, sondern mit deinem ganzen Sein.“