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Ich-Bleib-Dran
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[Strophe 1 – Der Anfang im Dunkeln]

Ich bin losgegangen – mit Fragen zu schwer
Hab mich verloren, im Innen leer
Zwischen Spiegeln und Schweigen – kein klares Gesicht
Ein Ich gesucht, das nicht mehr flieht – das sich dem Leben stellt, und spricht

[Strophe 2 – Der innere Wandel]

Ich war mĂŒde vom KĂ€mpfen, doch blieb ich nicht stehn
Hab gelernt, auch mit Zittern weiterzugehn
Nicht laut, nicht stolz, nicht ohne Schmerz
Doch ein Licht kam mir nah – es traf mein Herz

[Refrain – Die Entscheidung]

Ich bleib dran –
Auch wenn Zweifel in mir wohnen
Auch wenn TrÀnen heimlich lohnen
Ich bleib dran –
Weil das Ziel in mir schon ruft
Weil mein Weg nicht endet hier –
Ich hab erkannt, wer in mir siegt
Ich bleib dran

[Strophe 3 – Die Befreiung]

Meine Seele weinte leise – und keiner sah’s
Doch ich trag sie jetzt offen – ohne Masken, ohne Maß
Kein Lied mehr aus altem Krieg –
Ich bin neu gewachsen – da, wo’s am dunkelsten blieb

[Bridge – Der Ruf in der Stille]

Da sind Fragen, da sind Tage
Doch ich trage sie – statt zu klagen
Denn ich bin nicht mehr verloren
Ich bin nicht, was ich einst war – ich bin neu geboren

[Refrain – Reprise]

Ich bleib dran –
Auch wenn’s rĂŒttelt, wenn’s mich biegt
Ich verlier mich nicht erneut
Denn ich weiß, was in mir siegt
Ich bleib dran –
Nicht perfekt, nicht ohne Wunden
Doch in Ihm bin ich gefunden –
In den schwersten und den schönsten Stunden

[Finale – Der Lauf ist mein Ziel]

Ich bleib dran –
Und ich halt mich fest
An das Ich, das durch Gnade wÀchst
Wenn der Sturm mich prĂŒft, wenn’s wankt und bebt –
Dann weiß ich: Ich bin geliebt – und ich bleib.

„Ich habe den guten Kampf gekĂ€mpft,
den Lauf vollendet,
den Glauben bewahrt.“
(2. Timotheus 4,7)

27. Mai 2025 um 18:56