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Gewollt
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[Verse 1 – Erschaffen aus Liebe]

Bevor ein Tag geboren war,
war ich schon da – in dir ganz klar.
Nicht aus Gedanken, nicht aus Pflicht,
aus deiner Liebe kam mein Gesicht.

Du hast gesagt: Ich will dich sehn.
Du hast gewollt, dass wir uns verstehn.
Du sprachst: Ich mache ihn – so wie ich bin.
Und Liebe selbst gab mir Beginn.

[Verse 2 – Der Atem, der mich trĂ€gt]

Du hauchtest Leben – sanft und klar,
kein Wort, kein Schrei, nur: Ich war da.
Nicht ich begann – du warst es erst,
du atmetest – und ich wurd’ Mensch.

Ich sprach dich aus – noch ohne Ton,
denn in dem Hauch begann mein Lohn.
Judd-Hey-Wach-Hey – in meinem Sein,
der Name, der soll Atem sein.

[Verse 3 – Der Name mit den NĂ€geln]

Vier Zeichen – heilig, still, so nah:
Joudd – die Hand, so greifbar da.
Hey – die Offenbarung, klar.
Wach – der Nagel. Hey – noch einmal.

Dein Name trug den Weg voraus,
die Liebe sprach sich selber aus.
Nicht erst am Kreuz, nicht erst im Leid –
es stand geschrieben vor der Zeit.

[Verse 4 – Das Kreuz war sein Ja]

Du stiegst nicht weg – du kamst herab,
in meine Schuld, in Staub und Grab.
Du nahmst das Holz, das mir gebĂŒhrt,
und hast es still fĂŒr mich gefĂŒhrt.

Die Hand, der Nagel, off’ne Sicht –
was dein Name zeigt, das brach das Licht.
Nicht aus Zorn, nicht aus Gericht –
aus Liebe kam das Angesicht.

[Verse 5 – Komm heim]

Ich hab dich nie verloren gesehn,
auch wenn du gingst, blieb ich bestehn.
Ich hab gewartet, still gerufen –
durch Staub und Stolz, durch Zeit und Stufen.

Mein Haus war offen, nie verriegelt.
Mein Herz blieb weich, nicht aufgewiegelt.
Ich hab gesagt: Komm, kehr doch ein –
du warst nie fremd. Du sollst hier sein.

[Offenbarung 21,3–4]

Und ich hörte eine große Stimme vom Thron her, die sprach:
Siehe, die HĂŒtte Gottes bei den Menschen.
Und er wird bei ihnen wohnen,
und sie werden sein Volk sein,
und er selbst – Gott mit ihnen – wird ihr Gott sein.

Und er wird abwischen alle TrÀnen von ihren Augen.
Der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz.
Denn das Erste ist vergangen.

[Verse 6 – Mein Bekenntnis: Ich bin dein]

Ich bin bei dir. Und du bist hier.
Kein Zweifel bleibt mehr zwischen mir.
Ich atme dich, so wie du mich –
du hast gesagt: „Vergiss das nicht.“

Ich bin gewollt – nicht irgendwann.
Ich war gemeint – als du begannst.
Jetzt weiß ich: Ich bin nicht allein.
Du bist mein Gott. Und ich bin dein.

[Verse 7 – Der Baum des Lebens]

Ich werde essen – aus deiner Hand,
vom Baum des Lebens, ewig stand.
Kein Trennen mehr, kein Warten, kein Rest –
du deckst den Tisch. Du gibst mir Fest.

Und was du sprachst, wird wahr und ganz:
Ich bleib bei dir. Du fĂŒhrst mich heim.
Die Liebe selbst hat mich vollbracht –
und alles endet in deiner Pracht.

4. Mai 2025 um 21:11