🕊️ Die Geschichte hinter „Das Lamm und der Berg“

Diese Geschichte ist so alt wie die VerheiĂźung.

Und so aktuell wie deine letzte Frage an Gott.

„Das Lamm und der Berg“ wurde aus einer einzigen Wahrheit geboren:
Gott hat immer selbst gehandelt.
Er hat nicht verlangt, dass wir ihn erreichen –
er ist uns entgegengekommen.

Das Lied erzählt die Geschichte Abrahams –
aber nicht nur als PrĂĽfung.
Sondern als offenbarte Beziehung:

Abraham kannte Gott.

Er ging jeden Tag mit ihm.
Und als der Moment kam, auf den Berg zu steigen,
sagte er nicht: „Ich weiß nicht, was geschieht“,
sondern:

„Wir kommen wieder.“
(1. Mose 22,5)

Warum?

Weil Abraham die VerheiĂźung kannte.
Weil er wusste: Gott lĂĽgt nicht.
Und weil er glaubte, dass Gott zur Not von den Toten auferwecken kann
(Hebräer 11,17–19).

„Gott wird sich selbst ein Lamm ersehen.“
(1. Mose 22,8)

Diese Worte waren mehr als Trost –
sie waren Prophetie.

Denn viele Jahrhunderte später
stieg ein anderer Sohn auf einen HĂĽgel.
Auch er trug das Holz.
Auch er war gehorsam.
Doch diesmal rief niemand: „Halt an!“

„Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“
(Johannes 1,29)

đź’¬ Warum dieses Lied?

Weil wir manchmal vergessen,
dass Gott nicht der Fordernde, sondern der Gebende ist.
Abraham musste nicht seinen Sohn geben –
weil Gott seinen gegeben hat.

„Er, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?“
(Römer 8,32)

„Das Lamm und der Berg“ ist kein Lied über Schmerz.

Es ist ein Lied ĂĽber Vorsehung.
Über einen Gott, der alles vorbereitet hat –
damit wir lernen dĂĽrfen, ihm zu vertrauen.

Denn auf dem Berg wurde nicht unser Glaube geprĂĽft.
Er wurde geoffenbart.

Und Gott – sah. Und gab.