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[Verse 1]

Ich ging mit dir wie jeden Tag,
vertraut dem Wort, das ewig sprach.
Du riefst mich auf den heiligen Ort –
ich folgte dir, ganz ohne Wort.

[Verse 2]

Mein Sohn ging mit – das Holz auf ihm,
der Weg war still, doch voll von Sinn.
Ich sagte: „Wir komm’n beide heim“,
denn deine Treue ließ mich sein.

[Verse 3]

„Mein Vater, wo ist das Opferlamm?“
Sein Blick war ernst, sein Herz gespannt.
Ich sprach nur still: „Gott wird’s ersehn“ –
doch konnte nicht das Kreuz schon sehn.

[Verse 4]

Der Berg war still, der Himmel weit,
mein Glaube blieb – mein Herz bereit.
Ich baute dort den Altar aus Stein,
doch ahnte: Opfer wird mein Sohn wohl sein.

[Verse 5]

Ich hob die Hand, der Atem stand –
da sprachst du: „Abraham, halt an!
Du musst nicht geben, was ich geb –
Ich seh dein Herz – ich bin der Weg.“

[Verse 6]

Ein Widder stand im Dorn versteckt,
von dir fĂŒr diesen Ort geweckt.
Nicht mein Sohn – du selbst, o Herr,
gabst uns das Opfer – still und fair.

[Verse 7]

Ich nannte diesen Ort: „Der Herr wird sehn“,
denn du warst da – ließest bestehn.
Du willst nicht Schmerz und Menschenblut –
du zeigst uns: Du gibst, was gut.

[Verse 8]

Ein andres Lamm, viel spÀter dann,
ging schweigend seinen Weg hinan.
Er trug das Holz – wie Isaak einst –
doch diesmal starb der Sohn – deins.

[Verse 9]

Kein Ruf vom Himmel hielt ihn fest,
kein Engel kam – kein andres Rest.
Er trug den Fluch, den ich verdient –
und hat mich frei gemacht – geliebt.

[Chorus]

Du hast gesehen – und du gegeben.
Nicht wir, nicht ich – du schenkst das Leben.
Du selbst warst das vollkommne Lamm –
das fĂŒr uns starb – am Opferstamm.

[Outro – spoken softly, slow]

„Auf dem Berg wird der Herr ersehen
“
Und er sah.
Und er gab.
FĂŒr mich. FĂŒr dich. FĂŒr ewig.

[Re-entry – soft instrumental builds]

Doch nun seh ich das Kreuz ganz klar,
es stand von Anfang immer da.
Nicht Menschenwerk, nicht eigne Pflicht –
nur Gnade ist mein Lebenslicht.

[Verse – Buße & Freiheit]

Ich lege nieder, was mich hÀlt,
mein Stolz, mein Plan, mein eigne Welt.
Ich nehm das Lamm – ich kehr nun um,
denn dort beginnt mein neuer Grund.

[Final Outro – spoken calmly]

„Er hat sich selbst geopfert,

damit wir leben.

Nicht aus uns –

aus ihm allein.“