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Das Ende naht
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[Strophe 1]

Der Atem flach, der Blick wird schwer,
die Zeit verrinnt – es kommt nichts mehr.
Die Schatten wachsen, still und sacht,
ich spĂŒr das Ende – und die Nacht.

[Strophe 2]

Die Welt verblasst in Grautönen,
Gedanken driften – nichts zu seh’n.
Nur eine Frage bleibt bestehn:
War das schon alles? War's mein Gehn?

[Pre-Chorus]

Doch irgendwo da drin – ein Licht.
Ein Ruf, der leise zu mir spricht:
„Noch ist es nicht zu spĂ€t, mein Kind –
mein Kreuz steht da, wenn du mich find’st.“

[Strophe 3]

Ich weiß nicht viel, doch eines blieb:
Ein Name, der mich heimwÀrts rief.
Ich sprach ihn aus – so schwach, so leise –
doch in dem Ruf lag neue Reise.

[Strophe 4]

Ein FlĂŒstern stieg aus dunkler Nacht,
es war kein Traum, es war gemacht.
Ein "Ja" kam zitternd ĂŒber mich –
doch Himmel kam und hielt sich dicht.

[Pre-Chorus]

Ich rief dich an mit letzter Kraft,
und fand in dir, was niemand schafft.
Du hobst mich auf aus meiner Schuld –
nicht durch Verdienst, nur durch Geduld.

[Strophe 5]

Dann kamen Stimmen, leise, klar:
„War das genug? War’s wirklich wahr?“
„War er getauft, so wie es steht?“
Die Frage kam – doch kam zu spĂ€t.

[Strophe 6]

Denn was im Herzen offenbar,
war echter als das Taufbecken war.
Die Rettung kam nicht durch ein Wort –
sie war schon da – ganz still, sofort.

[Pre-Chorus]

Die Taufe ist ein starkes Bild,
ein SchlĂŒssel, der den Geist erfĂŒllt.
Sie zeigt, was tief im Herzen lebt –
doch nicht, worauf Erlösung steht.

[Strophe 7]

„Ich bin dir nah, wenn du zerbrichst –
ich halte dich im tiefsten Nichts.
Dein Herz ist wund – ich bin nicht fern.
Ich bin dein Licht, ich bin dein Herr.“
(Psalm 34,19)

[Strophe 8]

„Ich tröste dich wie eine Mutter ihr Kind,
ich bleib bei dir, durch Sturm und Wind.
Wenn alle gehen – ich bleib hier.
Ich bin nicht fern – ich bin bei dir.“
(Jesaja 66,13)

[Strophe 9]

„Ich lasse dich nicht als Waisenkind,
ich komme selbst – mit Herz und Wind.
Ich geb dir nicht nur einen Klang –
ich bleib bei dir – ein Leben lang.“
(Johannes 14,18)

[Strophe 10]

„Ich werde dich nicht jemals verlassen,
auch wenn sich die Stimmen der Angst nicht fassen.
Ich weiche nicht – ich geh nicht fort.
Ich bin dein Vater, dein sicherer Ort.“
(Hebr 13,5)

[Strophe 11]

„Ich bin bei dir bis an der Welt Ende.
Auch wenn das Leben bricht in der Wende –
ich geh mit dir bis zum letzten Tag,
weil ich dich kenne. Und weil ich dich trag.“
(MatthÀus 28,20)

[Strophe 12]

Ich war allein, doch fĂŒhlte Licht,
ein stiller Hauch berĂŒhrte mich.
Ich spĂŒrte NĂ€he – ohne Blick,
und wusste tief: Du gehst nicht zurĂŒck.

[Strophe 13]

Ein leerer Raum, doch nicht allein –
ein leises FlĂŒstern zog hinein.
Ich hob den Kopf, da war nur Luft –
doch in mir war ein sĂŒĂŸer Duft.

[Strophe 14]

Ich sah dich nicht – doch du warst da.
Ich fĂŒhlte Frieden, wurde klar.
Und als ich sprach: „Bist du von ihm?“ –
da wich der Schatten, sanft und kĂŒhn.

[Pre-Chorus]

Du kommst nicht laut, doch echt und nah.
Du tröstest so, wie keiner da.
Du sprichst nicht viel – und dennoch mehr,
als jede Frage, jeder Lehr’.

[Strophe 15]

Der Lauf ist voll, der Weg getan,
ich seh das Ziel – ich komm jetzt an.
Kein Schmerz, kein Zögern, kein ZurĂŒck,
nur Licht und Liebe – Blick fĂŒr Blick.

[Strophe 16]

Du stehst dort, hell in Herrlichkeit,
dein Blick durchbricht die letzte Zeit.
Ein letzter Schritt – mein Herz wird weit:
Ich bin bei dir in Ewigkeit.

[Chorus – Gloria]

Gloria! Ich bin daheim!
Dein Reich ist echt – kein ferner Schein.
Du hast mich gerufen, ich hab dich gehört –
jetzt steh ich bei dir, wo nichts mehr stört.

[Bridge – RĂŒckblick in Frieden]

Ich hatte gezweifelt, geweint, gefragt –
doch du hast mich leise und stark getragen.
Ich hab dich gespĂŒrt, ich hab dich erkannt –
und jetzt steh ich hier in deinem Land.

[Chorus – Gloria Reprise]

Gloria! Ich bin bei dir!
Zu Hause, ganz – fĂŒr immer hier.
Kein Tod, kein Trennen, kein Dunkel bleibt –
weil du mein Gott bist, der ewig schreibt.

17. Mai 2025 um 14:10