Zum Inhalt springen

Story zum Lied – „Verdammt Nicht Mehr“

Es gibt diesen Moment, da reicht’s.

Nicht mehr von außen. Sondern von innen.

Diese stĂ€ndige Stimme: „Du bist nicht genug. Nicht rein. Nicht wĂŒrdig.“
Diese fromme Verpackung fĂŒr das Ă€lteste GeschĂ€ft der Welt: Schuld verkaufen, Hoffnung gegen Leistung tauschen.
Und dann dieses hÀssliche Wort: Verdammung.
Nicht laut. Nicht offensichtlich.
Aber unterschwellig – in jedem Lied, jeder Predigt, jeder Angst, dass du’s wieder nicht schaffst.

Dieses Lied ist der Aufschrei dagegen.
Nicht zart. Nicht diplomatisch.
Sondern brutal klar: Verdammung hat keine Macht mehr.

Nicht weil du gut bist – sondern weil Er gut war.
Nicht weil du zahlst – sondern weil Er bezahlt hat.
Nicht weil du’s endlich besser machst – sondern weil alles lĂ€ngst vollbracht ist.

Und als am Kreuz der Vorhang zerriss,
als die Erde bebte,
als selbst die Toten auferstanden –da hat der Himmel geschrien:

„Die Anklage ist tot.“

Dieses Lied ist kein Trostpflaster.
Es ist eine Explosion.
Eine Erinnerung an das, was nicht mehr ist: Verdammung.
Und ein Weckruf fĂŒr das, was jetzt ist: Freiheit. Echt. Jetzt.

Denn wer das Kreuz verstanden hat, hört den Ruf:
„Lebe. Voll. Frei. Endlich.“
Nicht religiös – sondern wahrhaftig neu.