Story zum Lied: „Nur ein Schritt“
Es gibt Augenblicke im Leben,
da bleibt die Zeit kurz stehen.
Nicht weil die Uhren anhalten,
sondern weil das Herz etwas begreift,
wofür es kaum Worte gibt:
Ein Mensch ist gegangen.
Nicht immer vorbereitet.
Nicht immer erklärbar.
Manchmal begleitet von langem Ringen,
manchmal wie aus dem Leben gerissen.
Und zurück bleibt ein leerer Platz,
Fragen, Erinnerungen, vielleicht auch Schuld, Streit oder Dinge, die nie gesagt wurden.
Dieses Lied ist für genau solche Momente.
Es versucht nicht, den Tod zu erklären.
Es will auch nichts schönreden.
Aber es will erinnern –
dass jedes Leben zählt.
Dass niemand „nur da“ war.
Und dass selbst in einem stillen Abschied
etwas Großes mitschwingt:
Ewigkeit.
Denn wenn ein Mensch geht,
dann geht er nicht ins Nichts –
sondern weiter.
Denn wir sind ewig gedacht.
Nicht gemacht für das Grab,
sondern für die Gegenwart Gottes.
„Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz.“
(Offenbarung 21,4)
„Nur ein Schritt“ ist ein Lied der Ehrlichkeit – und der Hoffnung.
Ein Lied für das, was uns bleibt, und für das, was vor uns liegt.
Wir verabschieden einen Menschen.
Aber wir glauben:
Es war nicht das Ende.
Nur ein Schritt – und du bist angekommen.