Hintergrund zum Song: „Der Spiegel zerbricht“

Es gibt eine Täuschung, die besonders gefährlich ist:

Nicht die Lüge der Welt, sondern die Lüge an uns selbst.
Nicht Sünde im Verborgenen – sondern die Verkleidung von Stolz als Frömmigkeit.

Dieser Song handelt nicht von „anderen“.
Er handelt von uns.
Von dem Moment, in dem man auf den Spiegel sieht – und nicht mehr wegsehen kann.

Selbstgerechtigkeit – das unsichtbare Gift
Jesus war hart – radikal hart – gegen religiöse Selbstgerechtigkeit.
Nicht gegen Sünder. Nicht gegen Schwache. Sondern gegen die,

„…die sich selbst für gerecht hielten und die andern verachteten.“ (Lukas 18,9)

Der Pharisäer im Tempel war moralisch.
Er betete. Er fastete.
Aber: Er war nicht echt. Er war voll von sich – und leer vor Gott.

Gott aber schaut nicht auf die Leistung.
Er schaut aufs Herz. (1. Samuel 16,7)

Worum es wirklich geht

Dieser Song ist ein Ruf an alle,
die irgendwann einmal mehr ihre Rolle gespielt haben als ihr Herz gezeigt.
An alle, die versucht haben, „besser“ zu sein – anstatt einfach wahr.

Es geht darum, zu erkennen:

„Ich kann nichts bringen – außer mein zerbrochenes Ich.“
Und genau das ist alles, was Gott will.

Warum wir umkehren sollen

Jesus sagt:

„Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Umkehr.“ (Lukas 5,32)

Solange ich mich für „gerecht“ halte,

brauche ich keinen Retter.

Solange ich mein Spiegelbild poliere,

verpasse ich, dass Jesus längst hinter mir steht – mit offenen Armen.

Der Moment im Lied

Im Lied steht die Person stolz am Berg.

Geschminkt, erhoben, fest im Blick.

Doch der Spiegel zerbricht – und zeigt,

was lange verborgen war:

Einsamkeit. Verlorenheit. Leere.

Und Jesus – direkt hinter ihr.

Nicht um zu verurteilen.

Sondern um zu retten.

Der Weg zurück

Dieser Song ist keine Anklage.

Er ist eine Einladung:

🕊️ Zurück zum echten Glauben.

🕊️ Zurück zur ersten Liebe.

🕊️ Zurück an das Kreuz, wo Stolz stirbt – und Gnade lebt.