💔 LIEBE IST RADIKAL – Part I, II & Finale
Eine Geschichte über den Ernst und die Erfüllung der Liebe
Teil 1: Der Anspruch
Bevor der Mensch überhaupt begreifen konnte, was Gnade ist, lernte er etwas anderes kennen: Trennung.
Gott ist Liebe – ja.
Aber nicht so, wie wir sie verstehen.
Nicht nett. Nicht romantisch. Nicht flexibel.
Sondern heilig. Rein. Absolut.
Nach dem Sündenfall im Garten Eden waren Adam und Eva nicht „enttäuscht“.
Sie waren getrennt. Nicht, weil Gott ihnen den Rücken kehrte – sondern weil seine Liebe absolut ist.
Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
(1. Johannes 1,5)
Wer nicht rein ist, vergeht in seiner Nähe.
Keine Ausnahme. Keine Abstufung. Kein Vielleicht.
Deswegen musste ein Tier sterben,
um Adam und Eva zu bedecken.
Und sie wurden aus dem Garten geworfen –
nicht aus Wut, sondern aus Liebe,
weil Gott sie nicht unter der Last der Schuld
ohne klare Linie lassen konnte.
Gott versteht uns nicht –
denn wir leben im Kompromiss.
Er ist Wahrheit. Und Wahrheit ist radikal.
Denn mein Volk ist töricht; sie kennen mich nicht.
(Jeremia 4,22)
Diese Liebe kam selbst, um den Weg freizumachen.
Teil 2: Die Erfüllung
Und weil Gott wusste,
dass der Mensch niemals diese radikale Liebe erfüllen kann,
kam die Liebe selbst auf die Erde.
Nicht als Idee. Nicht als Gefühl.
Als Mensch.
Jesus ist nicht der weichere Teil Gottes.
Er ist der einzige Zugang zur Liebe Gottes,
ohne dass wir verbrannt werden.
Nicht, weil Gott sich geändert hat –
sondern weil er in Christus den Preis bezahlte,
damit die Liebe uns nicht richtet, sondern heilt.
Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.
(Johannes 14,6)
Erst wenn du den Ernst der Liebe verstehst,
kannst du ihre Zärtlichkeit empfangen.
Ohne Teil 1 ist Teil 2 eine Lüge.
Ohne Gericht gibt es keine Gnade.
Ohne Wahrheit keine Erlösung.
🔥 Fazit:
Im Himmel gibt es nur Perfektion. Nicht, weil Gott hart ist – sondern weil alles andere in seiner Gegenwart vergeht.
Seine Liebe ist nicht tolerant – sie ist vollkommen. Und sie duldet nichts Unwahres, denn sie ist die Wahrheit selbst.
Darum ist das Ziel nicht, „gut genug“ zu sein. Sondern: vollkommen. Doch kein Mensch kann das erfüllen.
Deshalb ist die Liebe selbst – in Jesus – perfekt geworden für uns.
Er hat den Maßstab nicht gesenkt – Er hat ihn selbst erfüllt.
Und wer ihm begegnet, begegnet nicht einer Religion – sondern der radikalen, ewigen Liebe Gottes,
die zuerst richtet – und dann rettet.
Radikale Liebe – Part 3 (Finale)
Dies ist kein Abschluss – sondern die Antwort.
Die Vollendung einer Liebe, die nicht sucht, sondern findet.
Nachdem Teil 1 die Heiligkeit zeigte und Teil 2 den Weg eröffnete,
führt Part 3 in die Ruhe, in das Ja, in das Zuhause.
Eine Ballade über die Begegnung mit der Liebe selbst –
nicht als Konzept, sondern als Mensch.
