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2. Mai 2025, 21_18_47

[Verse 1]

In Bethlehem – in stiller Nacht,
vom Licht des Himmels sanft bewacht,
kam Gottes Sohn in Fleisch und Zeit,
ein Kind, das schon zum Opfer schreit.
Die Krippe trug das Kreuz versteckt,
von Liebe königlich bedeckt.
Kein Glanz, kein Schwert, kein großer Ton
nur Wind und Stroh… und Gottes Sohn.

[Verse 2]

Er wuchs in Gnade, schlicht und klar,
kein König, wie die Welt ihn sah.
Er trug das Leid, er kannte Schmerz,
und trug die Welt in seinem Herz.
Er sah den Kelch, den Weg, das Ziel
und nahm ihn an aus Gottes Will'
aus Liebe, Wahrheit, Geist und Wort:
Das Kreuz war ihm der heilige Ort.

[Chorus]

Was kein Mensch je hätte tragen können,
trugst du, mein König, ganz allein.
Ich stand im Fluch – doch du hast gesprochen:
„Es ist vollbracht – du sollst nun frei sein!"
Das Kreuz, das einst wie Urteil schien,
wird mir zum Leben – nah bei dir.

[Verse 3]

Er schwieg, als man ihn niedertrieb,
sein Leib geschunden, unverdient.
Die Welt verspottet – doch er blieb
in Liebe still, die nie versiegt.
Ein Lamm geführt zur letzten Schlacht,
ein Blick – und selbst der Tod erwacht.
Die Nägel sprachen meinen Namen
doch er vergab, nahm meine Scham.

[Verse 4]

Das Kreuz erhob, was niemand sah:
den Plan der Gnade – wunderbar.
Dort hing die Liebe, ganz gegeben
für dich, für mich, aus ewigem Leben.
Kein Fluch, kein Schatten bleibt bestehn,
wenn wir zum Kreuz in Demut gehn.
Dort stirbt die Schuld, dort heilt das Sein
dort wirst du Kind und ewig rein.

[Bridge]

Er starb – und doch war's nicht das Ende,
sein letzter Ruf – der Sieg am Ende.
Der Vorhang riss, der Tod zerbrach,
das Grab verlor, was Leben sprach.
Sein Leib liegt nicht mehr still im Stein
das Opfer lebt, macht alles rein.
Und wer ihn sieht, erkennt das Ziel:
Am Kreuz erfüllt sich Gottes Will'.

[Final Chorus]

Was kein Mensch je hätte tragen können,
trugst du, mein König, ganz allein.
Ich stand im Fluch – doch du hast gesprochen:
„Es ist vollbracht – du sollst nun frei sein!"
Was du erlitten – galt auch mir:
Nun steh ich frei – durch dich, in dir.

[Spoken Outro]

„Um der vor ihm liegenden Freude willen
erduldete er das Kreuz
und achtete die Schande nicht."
(Hebräer 12,2)