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Story Behind: „Termine!“ – Wenn der Kalender dich nur mitleidig anschaut...

Es begann – wie fast alles in meinem Leben – mit einem Piepsen.

Nicht von einem Vogel. Nicht vom Herz.
Sondern von der Kalender-App.
„Heute: 14:00 Uhr Termin.“
Ich schau drauf…

… und denke: „Ach, ist doch erst Dienstag.“

War aber Mittwoch.

Der Termin war gestern.

Willkommen in meinem Alltag.

Ich bin keiner, der Termine absichtlich vergisst.
Im Gegenteil – ich nehme sie mir richtig zu Herzen.
Nur leider: Mein Herz hat keinen Taktgeber.
Keinen Wecker. Keine Push-Nachricht.
Mein Herz lebt in Moll, mein Hirn denkt in Bildern,
und meine Uhr sagt manchmal einfach: „Mach mal Pause.“
Oder sie schweigt. Für immer.

„Termine!“ ist mein musikalischer Liebesbrief an alle,
die keine Kalenderfarben brauchen, um zu wissen, was zählt.
Die eher mit Sonnenaufgang als mit Meeting-Planern leben.
Die wissen: Pünktlichkeit ist höflich – aber Herz ist königlich.

Ja, ich komme manchmal zu spät.
Aber wenn ich komme, dann richtig.
Mit echtem Interesse. Mit einem warmen Lächeln.
Mit einem offenen Ohr, statt einer gestressten Stirn.
Und meistens mit einem Kaffee. (Wenn ich den Termin richtig erraten habe.)

Dieses Lied ist für die Chaoten mit Charakter,

für die Spätzünder mit Seele,
für die Herzmenschen mit einem wackeligen Google-Kalender.

Und ganz besonders geht mein Dank an Simon,

der es heute mit einem einfachen, ehrlichen Gespräch geschafft hat,
mich daran zu erinnern,
dass gerade meine Schwäche in Sachen „Termine“
vielleicht meine größte Stärke im Zwischenmenschlichen ist.

Denn, wie es gesungen wird:

„Ich bin vielleicht nicht 08/15 klar –
doch einzigartig, wunderbar.“

P.S.: Keine Sorge. Ich hab mir den Release dieses Liedes NICHT in den Kalender geschrieben.

Denn: Er kam einfach genau zur richtigen Zeit.