Die Geschichte hinter dem Lied „Selbstliebe vs. Wahrheit“
„Du musst lernen, dich selbst zu lieben.“
Das hört man heute überall – in Büchern, Podcasts, Coachings, Gesprächen.
Und ja – auf den ersten Blick klingt das gut.
Heilsam sogar.
Ich habe es selbst versucht.
Mich angenommen.
Mich gespürt.
Mir verziehen.
Aber je mehr ich mich um mich selbst drehte,
desto klarer wurde:
Ich kann mich nicht aus mir selbst retten.
Ich bin nicht die Quelle. Ich bin nicht die Lösung.
Und die Selbstliebe, die ich suchte,
war nur ein schöner Schatten –
aber nicht das Licht.
Dann kam die Wahrheit.
Nicht als Gefühl.
Sondern als Person.
Du hast mich zuerst geliebt.
Bevor ich mich selbst kannte.
Bevor ich mich zusammensetzen konnte.
Bevor ich überhaupt glauben konnte, dass ich liebenswert bin.
Diese Liebe hat nicht nur aufgefüllt.
Sie hat mich ersetzt.
Mein Bemühen.
Mein Kreisen.
Mein ständiges Reparieren.
Ich brauche keine Selbstliebe mehr,
weil ich erkannt habe:
Ich bin geliebt.
Voller Ernst. Voller Gnade.
Ohne Bedingung.
Ohne Coaching.
Dieses Lied ist kein Angriff auf Menschen,
die suchen.
Es ist eine Antwort für die,
die längst wissen:
Selbstliebe ist zu wenig.
Was wir brauchen, ist Wahrheit.
Und Wahrheit liebt.