Story zum Song – „Empowerment“
Es gibt so viele Lieder, Seminare und Posts, die dir sagen:
„Du bist stark! Du kannst das! Du musst nur an dich glauben!“
Das klingt gut – motivierend, kraftvoll, empowernd.
Aber ehrlich gesagt: Ich war irgendwann müde davon.
Denn ich hab es probiert.
Ich hab visualisiert. Affirmiert. Grenzen gesetzt. Schritte gemacht.
Ich war „mein eigener Coach“ – bis ich gemerkt hab:
Meine Kraft reicht nicht.
Nicht auf Dauer. Nicht in Tiefe. Nicht im Sturm.
Dann hat Gott mich zu einem einfachen, fast unscheinbaren Vers geführt:
„Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist.“
– Sacharja 4,6
Und ich hab ihn plötzlich verstanden:
Gott will mich nicht antreiben – er will mich erfüllen.
Er sagt nicht: „Reiß dich zusammen“, sondern: „Komm zu mir, ich bin die Quelle.“
Dieses Lied ist genau an diesem Punkt entstanden.
Nicht in einem Moment des Hochgefühls, sondern in einer leeren, müden Stunde.
Als ich nichts mehr zu geben hatte – und trotzdem wusste:
Jetzt beginnt echte Kraft.
Nicht durch Druck.
Nicht durch Disziplin.
Nicht durch perfektes Mindset.
Sondern durch den Geist, der in mir lebt, weil ich in Christus bin.
Ich wollte ein Lied schreiben, das keine Heldengeschichte erzählt – sondern einen Neuen Bund feiert, in dem Kraft nicht aus mir kommt, sondern aus dem, der mich kennt.
Dieses Lied ist mein Bekenntnis:
Ich bin nicht empowered, weil ich stark bin.
Ich bin empowered, weil ich gehöre.
Und weil der Geist Gottes mich trägt, wenn ich falle, und durch mich wirkt, wenn ich geh.
Nicht durch Macht. Nicht durch Gewalt. Sondern durch seinen Geist.