[Strophe 1]
Wer hat die Grenzen mit Lineal gezogen,
Namen verteilt wie Wolken und Wogen?
Wer hat entschieden, was âfremdâ mal heiĂt,
und unser Miteinander vereist?
Denn wenn ich dich seh, seh ich kein Land,
keine Mauer, keine Wand.
Ich seh ein Herz, das leuchtet klar,
ein Mensch wie ich â so wunderbar.
[Refrain]
Wir sind mehr als Linien, mehr als ein Staat,
mehr als das, was man uns sagt.
Wir sind verschieden â doch tief verwandt,
aus Staub geformt mit Gottes Hand.
Nicht dies, nicht das â wir sind vereint,
durch das, was ewig bleibt.
Ein Herz, das liebt, das Wahrheit meint â
wir sind Menschen, frei und gemeint.
[Strophe 2]
Sie gaben uns PĂ€sse, Sprachen, Systeme,
und nannten Gesetze heilige Themen.
Doch keiner kam mit ânem Ausweis zur Welt,
wir kamen nackt â und wurden gezĂ€hlt.
Du lachst wie ich â mit eignem Ton,
du tanzt wie ich â auf deinem Thron.
Was uns verbindet, ist nicht die Norm,
sondern der Mensch â in Gottes Form.
[Refrain]
Wir sind mehr als Linien, mehr als ein Staat,
mehr als das, was man uns sagt.
Wir sind verschieden â doch tief verwandt,
aus Staub geformt mit Gottes Hand.
Nicht dies, nicht das â wir sind vereint,
durch das, was ewig bleibt.
Ein Herz, das liebt, das Wahrheit meint â
wir sind Menschen, frei und gemeint.
[Strophe 3]
Was wÀre, wenn wir heut neu beginnen,
nicht mit Parolen, sondern von innen?
Wenn Herkunft kein Etikett mehr wÀr,
und keiner dem anderen weniger wert?
Was, wenn wir Wahrheit statt Flaggen ehren â
und Herzen statt Grenzen regieren?
Dann wÀr das Morgen nicht nur ein Traum,
sondern ein echter Friedensraum.
[Strophe 4 ]
Tief in uns trÀgt jedes Herz
den Wunsch nach NĂ€he, frei von Schmerz.
Wir wollen lachen, essen, leben,
Kind sein dĂŒrfen â Liebe geben.
Der Hass, er kam von auĂen rein,
doch war nie Teil von unsrem Sein.
Es wird Zeit, dass wirâs verstehân:
Wir sind gemacht, das Herz zu sehân.
[Bridge ]
Sie sagen: âDu gehörst zum Land!â
Doch ich steh hier mit leerer Hand.
Denn Staaten sind â mal ganz am Rande â
nur alte Vereine ohne Vereins-gelÀnde.
Die Wahrheit lebt, wo Liebe wohnt,
nicht wo man Flaggen auf ZĂ€une thront.
Drum hör auf das, was ewig bleibt:
Ein Herz, das fĂŒhlt â und Einheit schreibt.
[Letzter Refrain]
Wir sind mehr als Flaggen, mehr als Papier,
mehr als ein Ort â wir stehân jetzt hier.
Nicht unter Macht, nicht unter Zwang â
wir finden zurĂŒck zu unserm Klang.
Nicht dies, nicht das â wir sind bereit,
zu leben in echter Verbundenheit.
Wir sind Menschen â das zĂ€hlt allein,
lasst uns gemeinsam Menschen sein.
9. Mai 2025 um 10:23
