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Wieso-Pfingsten
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Du hast gesagt: „Ich geh voraus“
Doch ließest uns nicht allein
Der Beistand kommt – ganz leise, stark
Er wird bei uns sein

Vierzig Tage mit uns noch hier
Dann stiegst du heim – wir blieben hier
Betend, hoffend, unbewegt
Bis der Himmel Feuer regt

Du sagtest: „Wartet in Jerusalem“
Bis Feuer in euch fÀllt
Nicht viele Tage – doch keiner wusste
Wie sich’s wirklich erhellt

Pfingsten – Schawuot – das Fest der Ernte
FĂŒnfzig Tage nach dem Lamm
Doch diesmal kam kein Regen
Sondern Feuer – Gottes Flamm

Nicht Gesetz auf Stein
Sondern Gottes Wort ins Herz
Nicht Sinai mit Blitz und Dröhnen
Sondern Gnade, nah und zart

Der Geist fiel – die Worte brannten
Petrus sprach – die Schleier sanken
Sie hörten, glaubten, riefen laut
Dreitausend Seelen neu gebaut

Wieso Pfingsten? – Weil der Himmel ruft
Weil der Vater gibt, was der Sohn uns tut
Nicht mehr außen, nicht verborgen
Sondern nah – im Herz, in uns – verwoben

Der Geist kam nicht als Licht allein
Er kam als Wort, als Kraft, als Sein
Er bleibt in uns – Tag und Nacht
Der Neue Bund – vom Geist entfacht

Sie hörten uns – in ihrer Zunge
Die Botschaft: Gott ist gut!
Kein Chaos, sondern Klarheit
Ein Geist – ein Herz – ein Blut

Babel zerstreute, Pfingsten vereint
Gott zeigt: Er will uns nah
Nicht nur Juden, nicht nur fromm
Jeder, der glaubt, wird wahr

Ein Prophet sah: Gott macht uns neu
Ein Herz aus Fleisch – kein Stein mehr sei
Ein anderer rief: Sein Wort wird leben
Nicht mehr auf Stein – ins Herz gegeben

Was einst verheißen, ist jetzt da
Nicht nur Symbol – real, ganz nah
Die Schrift erfĂŒllt – das Wort ist Geist
Und wer da glaubt, wird neu und lebt

Jerusalem – bis an’s Ende der Welt
Denn der Geist selbst sendet
Nicht Ruhm – sondern Geist
Wir sind die Botschaft – lebendig, bereit
Durch uns ruft der Himmel – in diese Zeit

Wieso Pfingsten? – Weil Gott nicht schweigt
Weil seine Kraft durch Liebe zeigt
Weil wir gesandt sind – nicht allein
Der Himmel wohnt in uns – ganz rein

Du bist nicht allein –Er ist bei dir
Nicht als Schatten – Sondern in dir

Der Geist kam – Und du wurdest neu
Nicht nur Kind – Sondern ewig frei