[Verse 1 â Die erste Begegnung]
Ein Blick von dir â so still, so klar,
kein Wort, kein Klang â doch alles war da.
Kein Urteil fiel, kein Zorn, kein Nein â
nur Sein. Nur NĂ€he. Sanft. Und rein.
[Verse 2 â Die Anklage ohne Worte]
Du dĂŒrftest klagen â hĂ€ttest das Recht.
Doch bleibst in Liebe â weich und echt.
Wo wir zerstörân, verlassân, vergehn â
bleibst du. Und lÀsst uns doch verstehn.
[Chorus 1 â Gelebte Liebe]
Gelebte Liebe â nicht gedacht,
nicht laut, nicht stolz â doch voller Macht.
Du gibst dich hin â Tag ein, Tag aus,
und trĂ€gst uns heim â ganz ohne Applaus.
[Verse 3 â Die Vielfalt der Geschöpfe]
Ein Kalb, das ruft, wenn keiner hört.
Ein Vogel, der zum Himmel stört.
Ein Lamm, das ruht in fremder Hand â
ein Pferd, das stumm am Zaunrand stand.
Ein Fisch im Netz â mit leiser Not.
Ein Huhn, das lebt â und morgen tot.
Doch keiner klagt, kein Zorn, kein Plan â
nur Stille. Und ein heilâger Wahn.
[Bridge â Die Wahrheit der Bibel]
Die ganze Schöpfung harrt und hofft,
auf Freiheit, die vom Himmel tropft.
Sie leidet still, sie schreit im Geist â
bis Liebe kommt, die alles weiĂ.
(Römer 8,19â22)
[Chorus 2 â Gelebte Liebe (Reprise)]
Gelebte Liebe â Fleisch aus Mut,
und Herz, das selbst im Schmerz noch ruht.
Du trĂ€gst das Bild vom groĂen Licht,
in deiner Art â ein Angesicht.
[Verse 4 â Konfrontation & Reue]
Wir nanntenâs Vieh, doch nie GefĂŒhl.
Wir sahen Last â doch nicht dein Ziel.
Du zeigst uns Gott â in sanfter Form,
doch wir â wir nahmenâs als Konform.
Doch jetzt seh ich â dein Blick bleibt wahr.
Du spiegelst uns â so wunderbar.
Ein Lehrer, ohne Stolz und Buch â
nur Leben. Liebe. Und Besuch.
[Final Chorus â Hoffnung & Neuanfang]
Gelebte Liebe â lehr mich sein,
nicht besser, klĂŒger â nur mehr rein.
Du bist ein Zeichen â leise, groĂ â
von einem Gott, der liebt â bedingungslos.
[Outro â gesprochen]
âEin Gerechter erbarmt sich ĂŒber sein Vieh.â
(SprĂŒche 12,10)
âSie werden mit ihm wohnen ⊠und Gott wird abwischen alle TrĂ€nen.â
(Offenbarung 21,3â4)
